Highlights / Aktuelles

7 Jahre Fukushima - 32 Jahre Tschernobyl: Filmabende - Vorträge - Benefiz - Studienreise

Seit der Katastrophe von Fukushima engagiert sich die Deutsch-Japanische Gesellschaft für Fukushima-Kinder und für den Atomausstieg. Zu den Jahrestagen der Katastrophen von Fukushima (11.3.2011) und Tschernobyl (26.4.1986) finden mehrere Veranstaltungen statt.


Hilfe für Fukushima-Kinder. Link zum Projekt: https://hilfefuerjapan2011.wordpress.com/

Film "FURUSATO – wunde Heimat" von Thorsten Trimpop + Gespräch
Dieser preisgekrönte Dokumentarfilm spielt im Großraum Minamisoma/Fukushima, einer durch die Grenze der Sperrzone geteilten Stadt. Es kommen Menschen wie Aktivist, Pferdezüchterin, Schulkinder und auch Familien, die ihre Heimat nicht verlassen wollen oder können, zu Worte.
Am 9. März steht Frau Yoko Schlütermann von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft/Auslandsgesellschaft NRW e.V. im Anschluss an dem Film für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Frau Yoko Schlütermann besuchte die Regionen nach der Katastrophe 2011 dreimal.
Sie können den Film vom 8. bis 14.3. im Kino Sweetsixteen sehen. http://sweetsixteen-kino.de
Termin: Fr 09.03.18, 21:00 Uhr
Ort: sweetSixteen Kino, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund
Eintritt: 7 € / 6 € ermäßigt Kinder (bis einschließlich 12 Jahre): 4 €


7 Jahre Fukushima und 32 Jahre Tschernobyl
Bericht von Yoko Schlütermann über die aktuelle Lage auf Fukushima
Vortrag der IPPNW über die gesundheitliche Gefahr

Yoko Schlütermann, Leiterin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, besuchte im letzten November zum dritten Mal Fukushima nach der dreifachen Katastrophe 2011 und begegnete Kindern, die im Rahmen des Hilfsprojekts „Hilfe für Japan“ am Erholungscamp auf Okinawa teilnahmen. Sie führte ein Gespräch mit ihnen, ihren Eltern und dem Arzt Dr. Misao Fujita, der in der TARACHINE-Klinik in Fukushima Kinder untersucht und behandelt. Die Sorge der Fukushima-Bewohner um die Gesundheit ihrer Kinder wurde nicht kleiner, nachdem die japanische Regierung zum 1. April 2017 die Evakuierungsgebiete, bis auf wenige Sperrgebiete, als dekontaminiert wieder freigab.
Die IPPNW wird über die gesundheitliche Gefährdung durch AKWs in NRW berichten, unter besonderer Bezugnahme auf die Aachener Aktivitäten, Verteilung der Jodtabletten etc., aber auch über die Nachwirkungen von Tschernobyl in Europa.
In Kooperation mit: IPPNW-Dortmund (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in Sozialer Verantwortung e.V.)
Termin: Sa 10.03.2018, 16:00 Uhr
Ort: Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48, 44147 Dortmund
Eintritt: frei


Benefizkonzert für Fukushima-Kinder: Klavier, Posaune, Chor
Das Posaunentrio Buccinate Rima Ideguchi, Thorsten Lange-Rettich und Fabian Liedtke lädt wieder zu einem kurzweiligen Benefizkonzert ein. Die Musiker bitten am Ende des Konzertes um Spenden für das Projekt Hilfe für Japan der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, das Fukushima-Kindern die Teilnahme an einem Erholungsprogramm ermöglicht.
Im Vorfeld ab 14.30 Uhr: Kaffee und Kuchen, japanische Kalligraphie und Origamifalten für Kinder und Erwachsene, sowie Verkauf japanischer Yukata (Sommerkimono) und Kleinartikel.
Termin: So 18.03.2018, 16:00 Uhr
Ort: Gemeindezentrum  Emmaus-Kirche, Karl-Friedrich-Straße 65a, 44795 Bochum
Eintritt: frei


In Planung
Am 26. April plant der IPPNW- Dormtund eine Veranstaltung zum Jahrestag der Katastrophe in Tscherbonyl. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft wird sich beteiligen. Ferner plant die Auslandsgesellschaft im September 2018 eine Studienreise nach Kiew und Tschernobyl.