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Mitglieder beschließen die Fusion zur auslandsgesellschaft.de e.V.


(Dortmund, 26. Sept.2018) Das war ein hartes Stück Arbeit, aber jetzt ist es in trockenen Tüchern: Die Auslandsgesellschaft de e.V. ist beschlossene Sache. Und das nach zwei Jahren Vorbereitung, drei Mitgliederversammlungen alleine im letzten Jahr. Jetzt gibt es einen neuen Namen, eine neue Satzung, ein Kuratorium und einen frisch gewählten Vorstand.

Der Startschuss für die komplizierte Verschmelzung der Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. fiel im vergangenen November. Die Mitgliederversamm-lungen beider Vereine fassten einen Verschmelzungsbeschluss und beauftragten die Präsidenten mit der Einleitung der notwenigen Schritte. Der Vertrag wurde mit juristischer Hilfe aufgesetzt. Klaus Wegener, Präsident der auslandsgesellschaft.de: „Die vielen Gespräche, die wir geführt haben, haben wir stets auf Augenhöhe geführt.“ Das sei der Schlüssel zum Erfolg gewesen.

Als mit der Fusion im März 2018 der erste Meilenstein der Verschmelzung genommen war, legten die Vorstände der Mitgliederversammlung ein weiteres großes Maßnahmenpaket vor. Eine, von einer großen Kommission entwickelte, neue Vereinssatzung und mit „Auslandsgesellschaft.de e.V.“ ein neuer Vereinsname wurde verabschiedet. Marc Frese, ehemaliger Präsident der Auslandsgesellschaft Deutschland: „Wir wollten nicht einfach aus zwei Vereinen einen machen, sondern den Mehrwert und die Synergien nutzen.“ Im Bereich Europa nennt er drei Beispiele: die Stärkung der Arbeit mit dem EDIC, das Projekt mit der Staatskanzlei NRW „Europa bei uns Zuhause“ sowie das neue Projekt „Deine Stimme für Europa“; hinzu kommt das Thema der Städtepartnerschaften, das Tzunami-Projekt sowie die verschiedenen Initiativen mit geflüchteten Menschen. Frese weiter: „Die Fusion bot eine einmalige Gelegenheit, die Auslandsgesellschaft strukturell und organisatorisch neu aufzustellen.“ So wurde der Satzungszweck des Vereins leicht novelliert und zukünftig wird ein neu installiertes Kuratorium den Vorstand bei seiner Arbeit beraten.

Nachdem in der Sommerpause das Vereinsregister die notwendigen Eintragungen vorgenommen hat, wurde in der vergangenen Woche ein neuer Vorstand gewählt. Der alte Präsident ist auch der neue: Klaus Wegener.

Die Mitgliederversammlung wählte den früheren Europaminister, Wolfram Kuschke, zum Vorsitzenden des Kuratriums. Kuschke: „In den nächsten Wochen werde ich nun in Einzelgesprächen Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ansprechen und bitten, bei uns mitzuarbeiten.“

Parallel zum Verein hat die Gesellschafterversammlung auch die Tochtergesellschaft umbenannt, die die den Sprachenunterricht für die Auslandsgesellschaft organisiert. Sie wird zukünftig Auslandsgesellschaft.de gGmbH heißen und von Marc Frese und Klaus Wegener als Geschäftsführer geleitet.

Mit der gleich lautenden Firmierung soll eine Vereinheitlichung des Außenauftritts erreicht werden. Wegener: „Zukünftig ist es egal, wer was macht, alles wird unter dem Dach der einen Auslandsgesellschaft stattfinden. Jede Veranstaltung, jedes Projekt und jeder Kurs trägt die gleiche Überschrift“.

Die nächsten Schritte
Zunächst findet eine gründliche Analyse der Strukturen und Angebote statt. Die laufenden Programme werden gestärkt und neue Themenfelder erarbeitet. Dabei stimmen sich Vorstand und Kuratorium eng mit den Zuschuss- und Auftraggebern ab; die Ideen der Stadt Dortmund und des Landes NRW fließen mit ein.


Der neu gewählte Vorstand

Klaus Wegener (Präsident)
Rainer Frickhöfer, Erich G. Fritz, Norbert Schilff (Vizepräsidenten) | Lothar Staschick (Schatzmeister)
Odile Brogden, Anja Butschkau, Marc Frese, Dr. Peter Gentges, Max W. Römer (kooptiertes Mitglied)
Weiterhin gehören dem Vorstand an: Cornelia Irle (Vertreterin des Oberbürgermeisters), Martin Loberg (Geschäftsführer)

Vorstand und Kuratorium


Pressestimmen
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