Die Jubiläumsveranstaltungen

Freitag, 30. November 2018
Festveranstaltung "70 Jahre Deutsch-Französische Gesellschaft" – Französische Botschafterin zu Gast – kurzweiliges Programm mit starkem musikalischem Auftritt

Am 8. Dezember 1948 wurde in Dortmund das Deutsch-Französische Institut mit Unterstützung der französischen Regierung und Zustimmung der britischen Besatzungsmacht gegründet. Aus dieser Keimzelle entstand im März 1949 das internationale Haus „Auslandsinstitut“ (heute Auslandsgesellschaft.de). Mit diesem Ereignis, an dem ca 140 Gäste teilnahmen, wurde das Jubiläumsjahr 2019 eingeleitet. Mehr Infos
Bilder-Galerie – Berichte: NordstadtbloggerRuhrnachrichten/West. RundschauVDFG 

Freitag, 5. April 2019

Festveranstaltung mit Konzert - 70 Jahre Deutsch-Italienische Gesellschaft
OLTRE LA MUSICA (Über die Musik hinaus)
Wir feiern 70 Jahre Deutsch-Italienische Gesellschaft. Wo spiegelt sich die kulturelle Verbundenheit der beiden Nationen besser wieder als in der Musik?
Zwei talentierte Musikstudenten vom Conservatorio Musicale Luisa d’Annunzio in Pescara, Andrea di Stefano und Samuele Orazi, werden auf dem Klavier Werke deutscher und italienischer Komponisten darbieten.
Ort: Museum für Kunst– und Kulturgeschichte, Hansastr. 3, 44135 Dortmund

Freitag, 5. Juli 2019
Für Völkerversständigung - Sommerfest zum 70. Bestehen der Auslandsgesellschaft
Ort: Auslandsgesellschaft

Donnerstag, 12. September 2019
Festveranstaltung - 70 Jahre Auslandsgesellschaft
Gastredner: Dr. Stephan Holthoff-Pförtner
Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen
Ort: Kulturort - Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund
Bilder-Galerie - Berichte: Interview mit Horst Schiffmann (RN/WR) - Nordstadtblogger


70 Jahre Auslandsgesellschaft - Förderung der Völkerverständigung seit 1949 (Flyer)

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(Laufzeit 5:26 Min)

1949 wurde die Auslandsgesellschaft als Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Sie ist entstanden aus dem Trauma des Zweiten Weltkrieges und getragen von dem Wunsch nach Verständigung. Dieser Ursprung prägt ihre Ziele bis heute: Einsatz für Völkerverständigung im Sinne von Humanität und Toleranz.

Wir bauen Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, zwischen Völkern, Gesellschaftsordnungen und Kulturen.

Die bilateralen Gesellschaften und Länderkreise: Kern des bürgerschaftlichen Engagements

Hinter den Begriffen Länderkreise und bilaterale Gesellschaften verbirgt sich eine besondere Form der Bürgeraktivität im Sinne von Völkerverständigung, Humanität und interkultureller Toleranz. Die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen stellt die Rahmenbedingungen für die freie Ausgestaltung der Inhalte und Formen der Arbeit der Mitglieder. Dies spiegelt sich in einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm wider.

Auch Sie können mitmachen! Das persönliche Engagement im Rahmen der Länderkreise und Gesellschaften ist für alle offen, die sich den Zielen der Verständigung und der Toleranz verpflichtet fühlen.

Thematische Schwerpunkte: Europa, internationale Politik, Zuwanderung und Integration, Demokratie und Erinnerung

Unsere Angebote: Veranstaltungen mit interkulturellem und politischem Fokus, politisch ausgerichtete Seminare, Studienreisen und Auslandsaufenthalte weltweit, Sprachkurse (Deutsch als Fremdsprache, 25 Fremdsprachen).

English Version

Zur Entstehungsgeschichte:
Die Auslandsgesellschaft entstand nach dem zweiten Weltkrieg aus einer Bürgerinitiative für Völkerverständigung. Stefan Albring, Französisch-Lehrer an einem Dortmunder Gymnasium, und Wilhelm Hansmann, von den Nationalsozialisten verfolgt und nach Frankreich entkommen, 1946 Oberstadtdirektor von Dortmund, sind Väter der Bürgerinitiative. „Erste Notwendigkeit: Wir müssen mithelfen, das Grundübel, die deutsch-französische ‚Erbfeindschaft’ zu liquidieren“, sagte Albring. Die französische Regierung half dabei in Dortmund – mit Zustimmung der britischen Besatzungsmacht – durch Bücherspenden, Begegnungen und Gestellung von Räumen. Aus dem im Dezember 1948 gegründeten Deutsch-Französischen Institut entstand mit Hilfe der britischen „Brücke“, mit dem tätigen Interesse von Niederländern, Schweden und anderen im März 1949 das Auslandsinstitut, das heute 28 Länderkreise umfasst.

Rheinisch-Westfälische Auslandsgesellschaft (RWAG)“ lautete seit 1957, dem Beginn der prägenden Amtsführung von Dr. Harald Koch, der Name der von Stefan Albring weiterhin inspirierten Vereinigung, die mit ihrer Arbeit in Länderkreisen, Sprachkursen, Tagungen und Studienreisen auf das ganze Bundesland NRW ausstrahlt. Als nichtstaatliche Organisation bereitete die RWAG politische Schritte in der Ostpolitik vor, sie artikulierte sich entschieden gegen Menschenrechtsverletzungen. 1993 erfolgte die Umbenennung der RWAG in Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Im Rahmen der Fusion mit der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. wurde der Verein 2018 in Auslandsgesellschaft.de e.v. umfirmiert.