65 Jahre Auslandsgesellschaft NRW

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(Laufzeit 5:26 Min)

1949 wurde die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen als Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Sie ist entstanden aus dem Trauma des Zweiten Weltkrieges und getragen von dem Wunsch nach Verständigung. Dieser Ursprung prägt ihre Ziele bis heute: Einsatz für Völkerverständigung im Sinne von Humanität und Toleranz.

Wir bauen Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, zwischen Völkern, Gesellschaftsordnungen und Kulturen.

Die bilateralen Gesellschaften und Länderkreise: Kern des bürgerschaftlichen Engagements

Hinter den Begriffen Länderkreise und bilaterale Gesellschaften verbirgt sich eine besondere Form der Bürgeraktivität im Sinne von Völkerverständigung, Humanität und interkultureller Toleranz. Die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen stellt die Rahmenbedingungen für die freie Ausgestaltung der Inhalte und Formen der Arbeit der Mitglieder. Dies spiegelt sich in einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm wider.

Auch Sie können mitmachen! Das persönliche Engagement im Rahmen der Länderkreise und Gesellschaften ist für alle offen, die sich den Zielen der Verständigung und der Toleranz verpflichtet fühlen.

Thematische Schwerpunkte: Europa, internationale Politik, Zuwanderung und Integration, Demokratie und Erinnerung

Unsere Angebote: Veranstaltungen mit interkulturellem und politischem Fokus, politisch ausgerichtete Seminare, Studienreisen und Auslandsaufenthalte weltweit.

English Version

Zur Entstehungsgeschichte:
Die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen entstand nach dem zweiten Weltkrieg aus einer Bürgerinitiative für Völkerverständigung. Stefan Albring, Französisch-Lehrer an einem Dortmunder Gymnasium, und Wilhelm Hansmann, von den Nationalsozialisten verfolgt und nach Frankreich entkommen, 1946 Oberstadtdirektor von Dortmund, sind Väter der Bürgerinitiative. „Erste Notwendigkeit: Wir müssen mithelfen, das Grundübel, die deutsch-französische ‚Erbfeindschaft’ zu liquidieren“, sagte Albring. Die französische Regierung half dabei in Dortmund – mit Zustimmung der britischen Besatzungsmacht – durch Bücherspenden, Begegnungen und Gestellung von Räumen. Aus dem im Dezember 1948 gegründeten Deutsch-Französischen Institut entstand mit Hilfe der britischen „Brücke“, mit dem tätigen Interesse von Niederländern, Schweden und anderen im März 1949 das Auslandsinstitut, das heute 28 Länderkreise umfasst.

Rheinisch-Westfälische Auslandsgesellschaft (RWAG)“ lautete seit 1957, dem Beginn der prägenden Amtsführung von Dr. Harald Koch, der Name der von Stefan Albring weiterhin inspirierten Vereinigung, die mit ihrer Arbeit in Länderkreisen, Sprachkursen, Tagungen und Studienreisen auf das ganze Bundesland NRW ausstrahlt. Als nichtstaatliche Organisation bereitete die RWAG politische Schritte in der Ostpolitik vor, sie artikulierte sich entschieden gegen Menschenrechtsverletzungen. Seit 1993 geschieht das unter dem Namen Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (AgNRW).